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Akupunktur laut WHO (Weltgesundheitsorganisation)

Auswahl der einzelen Indikationsbereiche
Neurologische Erkrankungen
  • Kopfschmerzen

    In der Chinesischen Medizin werden Kopfschmerzen in verschiedene Typen aufgeteilt, hierzu muss man erkennen um welchen Typ von Kopfschmerz es sich handelt.

    Man unterscheidet grob in:

    – Wind und Kälte
    – Wind und Hitze
    – Wind und Nässe
    – Leber-Yang-Fülle
    – Magen- und Milz-Nässe-Blockade
    – Qi-Blockaden und Blut-Stauung
    – Nieren-Schwäche

    Alle Typen haben Ihren eigenen Charakter und werden anhand der Symptomatik diagnostiziert.

    Aus meiner Erfahrung in der Praxis lassen sich Kopfschmerzen gut behandeln und die meisten Menschen sprechen sehr gut auf die Akupunktur an. In manche Fälle findet eine Kombination aus verschiedenen Therapiebereichen Anwendung.
  • Migräne (siehe auch Kopfschmerzen)
  • Trigeminusneuralgie (Gesichtsschmerz)
  • Fascialisparese (Lähmungen im Gesicht)
  • Paresen nach Schlaganfall (Halbseitige Lähmungen)
  • periphere Neuropathien (Nervenveränderungen)
  • Folgen von Poliomyelitis
  • Morbus Meniere
  • neurogene Blasendysfunktion
  • nächtliche Enuresis (Bettnässen)
  • Intercostalneuralgien (Zwischenrippenschmerz)
Skelettmuskulatur
  • Hals-, Arm-Syndrome (HWS-Syndrom):
    • „Frozen Shoulder“
    • Tennisellbogen
    • Ischialgie, Ischias, Hexenschuss
    • tiefe Rückenschmerzen (LWS-Syndrom)
    • Osteoarthritis (degenerative Gelenkserkrankung)
Allergien
  • Heuschnupfen
  • Histaminintoleranz
  • Fructoseintoleranz
  • Laktoseintoleranz

 

Atemwegserkrankungen
  • akute Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung, Schnupfen)
  • akute Rhinitis (Schnupfen)
  • Erkältungen (Husten, Heiserkeit etc.)
  • akute Tonsillits (Mandelentzündung, Halsschmerz)
  • akute Bronchitis (Husten, Fieber, Eiter)
  • Bronchialsthma (Atemnot)

 

Augenerkrankungen
  • akute Konjunktivitis (Entzündung der Skleren, rote Augen)
  • Retinitis (Netzhauterkrankung)
  • Myopie (Kurzsichtigkeit)
  • Katarakt (grauer Star)

 

Magen u. Darm
  • Oesophagus- und Cardiaspasmen (Speiseröhrenkrämpfe)
  • Schluckauf
  • Gastroptosis (Magensenkung)
  • akute und chronische Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
  • gastrische Hyperazidität (Übersäuerung, sauerer Magen)
  • chronischer Duodenalulcus (Zwölffingerdarmgeschwür)
  • akuter Duodenalulcus
  • akute und chronische Colitis (Darmentzündung)
  • akute bakterielle Dysenterie (Damrfunktionsstörung)
  • Obstipation (Verstopfung)
  • Diarrhoe (Durchfall)
  • paralytischer Ileus (lähmender Darmverschluss)

 

Gynäkologie
  • Menstruationsproblemen:
    • Dysmenorrhoe (krampfartige Schmerzzustände)
    • Hypermenorrhoe (starke Menstruationsblutung)
    • Hypomenorrhoe (schwache Menstruationsblutung)
    • Amenorrhoe (ausbleibende Monatsblutung)
  • Unfruchtbarkeit
  • Kinderwunsch
  • Klimaktermium (Wechseljahre)
Munderkrankungen
  • Zahnschmerzen
  • Schmerzen nach Zahnextraktionen
  • Gingivitis (Zahnfleischentzündung)
  • akute und chronische Pharyngitis (Rachenentzündung)
Suchterkrankungen
  • Alkohol
  • Nikotin (Rauchen)
  • Drogen
  • Nahrungsmittel (Übergewicht)
sonstige
  • Schwindel
  • Tinnitus (Ohrensausen)
  • Akne, Hauterkrankungen
  • Impotenz
  • vegetativen Störungen:
    • Schlaflosigkeit, Ängste etc.

Allgemein zur Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teilbereich der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin), welche bereits schon seit tausenden von Jahren erfolgreich praktiziert wird. Heute selbst, in der naturwissenschaftlichen Denkweise der westlichen Medizin, hat die Akupunktur ihren Stellenwert gefunden und wird aktiv angewandt und gelebt.

Die Lehre von Yin und Yang ist die wichtigste Theorie in der TCM. Sie entspricht der taoistischen Naturphilosophie und besagt, dass sich alle Dinge in zwei Polaritäten teilen lassen – in Yin und Yang. Alle Entscheidungen und Veränderungen des Lebens und alle Naturphänomene lassen sich aus dem wechselseitigen Zusammenspiel von Yin und Yang ableiten. Eine der ersten Quellen dieser Theorie findet sich um 700 v. Chr. im „Buch der Wandlungen“

In der gesamten Physiologie, Pathologie, Diagnostik und Therapie der TCM geht es letztendlich um die Beziehung zwischen Yin und Yang und deren Störungen. Aufgabe des Therapeuten ist es, diese Störungen zu erkennen und den Körper in seinem Bemühen um ein Yin/Yang-Gleichgewicht zu unterstützen. Sowohl der Mensch wie seine Krankheitssymptome lassen sich in Bereiche und Qualitäten einteilen, die eher einen Yin- oder eher Yang-Charakter haben.

(Quelle: Buch „Leitfaden Chinesische Medizin“)

Indikationen Psychosomatik in der Akupunktur
Psychische Störungen
  • Depression
  • Burnout
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Mangel an Lebensfreude
  • Aggression-, Wut-, Hasszustände

 

Angstzustände
  • Ängstlichkeit
  • Panikattacken
  • Prüfungsangst
  • Lampenfieber

 

Erschöpfungs- u. Stresszustände
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Schwächegefühl
  • schneller Puls
  • plötzlicher Schwindel
  • Konzentrationsschwäche
  • Antriebsschwäche
  • Zähneknirschen
  • Infektanfälligkeit
  • Tinnitus (Ohrensausen)
  • Atemprobleme (nicht durchatmen)

 

Essstörungen
  • Anorexie (Magersucht)
  • Bulimie (Ess- Brechsucht)
  • Adipositas (Fettleibigkeit)

 

Schlafstörungen
  • Einschlafproblem
  • Durchschlafproblem

 

Schmerzzustände unklar
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • LWS-Schmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Glieder- und Gelenkschmerzen

 

Akupunktur in der Psychosomatik

Alles Leben, jede irdische Manifestation, ist Ausdruck von Qi. Aus der Wechselwirkung von Yin und Yang entspringt das Qi des Himmels und der Erde und erschafft das Universum in den Dimensionen von Zeit und Raum. So sind auch die Gefühle eine Erscheinungsform von Qi, genauso wie der physische Körper, der Verstand und der Geist shen. Im tiefsten Verständnis gibt es zwischen dem Qi von Körper, Verstand, shen und den Gefühlen keinen Unterschied.

Gesundheit / Balance / Konzept

Gerade wegen dieser Einheit, dieser Gleichsetzung aller Erscheinungsebenen auf der Qi-Ebene, gibt es keine wirkliche Trennung, keine wesenhafte Unterscheidung zwischen Physis und Psyche.

(Quelle: Buch „Psychosomatik in der chinesischen Medizin“)

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